Lost Boy - Johannes Groschupf

April 23, 2017

Hallo ihr Lieben. Heute habe ich eine Rezension zu Lost Boy von Johannes Groschupf für euch. Dieser Jugendroman wurde mir freundlicherweise vom Oetinger Verlag, als Rezensionsexemplar, zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. 


Allgemeines

Titel: Lost Boy
ISBN: 978-3-8415-0447-0
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 240 Seiten
Preis: 12,99€

Inhalt

Verloren in den Tunneln des Vergessens: Als Lennart nachts im Hamburger Hauptbahnhof erwacht, weiß er weder wo er ist, noch wer er ist oder warum er hier ist. Nur mit dem Foto eines ihm unbekannten Mädchens in der Tasche macht er sich auf die Suche nach seiner Identität und seiner scheinbar verlorenen Liebe. Seine Reise führt ihn tief in die Clubszene Berlins und bringt ihn seiner Vergangenheit immer näher. Nach und nach findet Lennart heraus, dass er den musikalischen Manipulationen des charismatischen, aber gefährlichen DJs Bulgur verfallen ist. Wird Lennart sich retten können? 

Meine Meinung

Zunächst einmal gefällt mir das Cover wirklich sehr gut, da es sehr passend für die Geschichte ist. Außerdem muss ich sagen, dass dieser Roman wirklich etwas ganz besonderes ist. Zum einen entführt er einen in die Clubszene Berlins, und zum anderen in die dunkle und geheimnisvolle Welt der Klänge und Töne. Es hat mir wirklich sehr gut gefallen, dass die beiden deutschen Großstädte Berlin und Hamburg die Hauptschauplätze des Romans waren, da man somit, insbesondere als deutsche Leserin, einen näheren Bezug zur Handlung hatte. Dies verstärkt sich zudem noch einmal, wenn man diese Städte schoneinmal besucht hat. Des Weiteren ist die Geschichte von Lennard, und somit die des Romans, wirklich durchgehend spannend. Nicht nur, dass er auf der Suche nach seiner Identität ist, sondern auch seine Beziehungen zu seinen alten Freunden, und insbesondere zu Bulgur, sind überaus interessant. Durch die sehr anschauliche und detailreiche Schreibweise wird man somit sofort in die mysteriöse Welt der musikalischen Manipulationen hineingezogen. Außerdem verknüpft dieser Roman Krimielemente und Romantik, sodass sowohl der Nervenkitzel als auch die eigenen Gefühle sehr stark angesprochen werden. Die Achterbahnfahrt der Gefühle gegenüber Moe und Jule hat mir sehr gefallen. Ebenso finde ich die Charaktere des Romans sehr gut ausgearbeitet und abwechslungsreich. Somit konnte man diese zu keinem Zeitpunkt des Romans durchschauen. Durch die Erzähltechnik durchlebt man ebenso die Geschichte aus der Sicht Lennards, der ein sehr angenehmer Charakter ist und mit dem man schnell sympathisiert. Als einzigen Kritikpunkt muss ich sagen, dass mir der Höhepunkt der Geschichte nicht ganz so gut gefallen hat, da dort die Spannung nicht weiter angestiegen ist, sondern genauso konstant geblieben ist, wie im vorherigen Verlauf. Somit hat mir an dieser Stelle der Nervenkitzel ein wenig gefehlt.

Fazit

Zusammenfassend kann ich diesen Jugendroman jedem empfehlen, der auf der Suche nach einer spannenden Geschichte der etwas anderen Art ist. Der Roman vereint nicht nur das spannende Thema von Klängen und der Macht der Klänge, sondern erzählt auch von einer Suche nach Identität, Wahrheit und Liebe. Da mir der Höhepunkt jedoch nicht so gut gefallen hat, vergebe ich nur vier von fünf Herzen. 




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